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Lehrgang Rohstoffaufbereitung neu mit Schwerpunkten

  • vor 5 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Recycling Schweiz ist einer der vier Trägerverbände des Lehrgangs Rohstoffaufbereitung, der mit einem eidgenössischen Fachausweis abgeschlossen werden kann. Nach einer Totalrevision wird der bewährte Lehrgang ab 2026/2027 mit einer neuen Struktur angeboten. Die wichtigste Neuerung betrifft die Einführung von drei Schwerpunkten, aus denen die Teilnehmenden den für sie passenden Schwerpunkt auswählen.


Für die Mitglieder von Recycling Schweiz besonders interessant ist der Schwerpunkt «Recycling von nicht-mineralischen Rohstoffen». Dieser Schwerpunkt richtet sich an das Betriebspersonal von Anlagen zur mechanischen Aufbereitung von Schrott, Altfahrzeugen, Elektro- und Elektronikschrott, Schlacke, Bausperrgut und Gewerbeabfällen, Kunststoffen, Altholz, Papier und Karton.


Im Zentrum der Weiterbildung stehen die mechanische Verfahrenstechnik und die entsprechenden Geräte wie z.B. Shredder, Magnet- und NE-Scheider, Siebe und Förderbänder, die in Anlagen zur Aufbereitung von Rohstoffen eingesetzt werden. Rohstoffaufbereiterinnen und Rohstoffaufbereiter im Bereich Recycling gewährleisten mit ihrer Tätigkeit die Verfügbarkeit ihrer Recyclinganlage sowie deren sicheren, wirtschaftlichen und gesetzeskonformen Betrieb. Zudem tragen sie zu einer hohen Qualität der produzierten Fraktionen bei.

Der erste Lehrgang mit der neuen Struktur beginnt im Herbst 2026. Der Bund beteiligt sich mit knapp 50 Prozent an den Kursgebühren des Lehrgangs, sofern anschliessend die Berufsprüfung absolviert wird.


Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf www.rohstoffaufbereiter.ch.

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