Situation der Stahlexporte in die EU
- 29. Jan.
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Das Seco informiert in einer Medienmitteilung über die Diskussionen zwischen der Schweiz und der EU zu den Stahlmassnahmen und Schutzmassnahmen der EU gegenüber bestimmten Ferrolegierungen.
Am 29. Januar 2026 fand auf Antrag der Schweiz ein ausserordentliches Treffen des Gemischten Ausschusses zum Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Union in Brüssel statt. Diskutiert wurde die von der EU geplanten Massnahmen auf Stahleinfuhren sowie die Schutzmassnahmen der EU gegenüber Einfuhren von bestimmten Ferrolegierungen.
Im Rahmen des Gemischten Ausschusses forderte die Schweiz eine Ausgestaltung der genannten Massnahmen, die den bilateralen Handel und das Funktionieren des Abkommens so wenig wie möglich beeinträchtigt.
Die Schweizer Stahlproduktion trägt nicht zur weltweiten Überkapazität bei. Vielmehr unterstützt sie das Funktionieren regionaler Lieferketten, die für die europäischen Industrieökosysteme von entscheidender Bedeutung sind.
